Therapien 

Systemisches Familienstellen nach Claudia Theis / Andreas Krüger


Das systemische Aufstellen ist eine Methode, die es ermöglicht, alte und oftmals über Generationen weitergegebene Traumata, seelische und emotionale Verletzungen sowie Bindungsstörungen zu erkennen und aufzulösen.


"Die Familienaufstellung ist eine Methode aus der Familientherapie oder Systemischen Therapie, bei der einzelne Personen stellvertretend für Familienmitglieder im Raum positioniert (aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dadurch soll das Beziehungsgeflecht innerhalb einer Familie visualisiert werden."
[Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Familienaufstellung]


Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Carl Rogers


Das Menschenbild der Klientenzentrierten Psychotherapie geht davon aus, dass der Mensch eine angeborene Selbstverwirklichungs,- und Aktuallisierungstendenz besitzt.

Diese sorgt, unter günstigen Umständen, für eine Weiterentwicklung und Reifung der Persönlichkeit. 

Der Hilfesuchende trägt alles zu seiner Heilung Notwendige in sich und ist selbst am besten in der Lage, seine persönliche Situation zu analysieren und Lösungen für seine Probleme zu erarbeiten. 

Dies kann durch die Schaffung, der optimalen Umstände hierfür, durch den Therapeuten ermöglicht werden.


Schematherapie nach Jeffrey Young


Die von Jeffrey Young (New York) entwickelte Schematherapie ist ein integratives
Psychotherapieverfahren zur Erklärung und Behandlung schwer behandelbarer
Störungsbilder mit Ursprüngen in der Kindheit und Jugend. Der Ansatz zielt darauf ab,
dysfunktionale Beziehungsmuster zu identifizieren, sie als Narben früherer Verletzungen zu
verstehen und eine aktive Veränderung herbeizuführen.

Mit den Mitteln der Schematherapie werden die „Lebensfallen“ an ihren emotionalen
biographischen Ursprung zurück verfolgt. Aktuell auftretende dysfunktionale
Gefühlszustände werden als Kind-, Eltern- oder "Bewältigungsmodi“ aufgefasst und
therapeutisch bearbeitet. Im Rahmen dieses entwicklungsdynamischen Modells kommen
emotionsfokussierte, kognitive und behaviorale Interventionen sowie eine sehr fürsorgliche
Beziehungsgestaltung zur Anwendung. 


Sie hat erstaunliche Erfolge erzielt und sich in mehreren kontrollierten Studien anderen Psychotherapieverfahren als überlegen erwiesen.

Ein Schema ist ein stabil verankerter Komplex aus dysfunktionalen Glaubenssätzen ("ich
bin inkompetent und mache alles falsch") und fest damit zusammenhängenden Gefühlen,
Wahrnehmungen und Erinnerungen. Es entsteht auf der Basis eines angeborenen
Temperaments in der Kindheit oder Jugend, wenn eines oder mehrere der zentralen
menschlichen Grundbedürfnisse nicht erfüllt werden. Ein aktiviertes Schema löst
bestimmte Handlungs- und Denkweisen – „Bewältigungsformen“ - aus, die meistens dem
Zweck dienen, das frustrierte Grundbedürfnis (z.B. nach Bindung) indirekt doch noch, oder
aber kompensatorisch ein anderes Grundbedürfnis (z.B. nach Autonomie und Kontrolle) zu
erfüllen. Einerseits wegen dieses Ersatz-Gewinns und andererseits, weil Schemata
neurobiologisch gesehen als gebahnte „Attraktoren“ wirken.

Dadurch sind sie sehr veränderungsresistent.


Gruppentherapie  


Die Gruppentherapie bietet die Möglichkeit, Ziele sowohl mit therapeutischer Unterstützung als auch mit dem Rückhalt der Gruppe zu verfolgen. Das Wissen und der Erfahrungsschatz der Gruppe stellen dabei einen sehr wertvollen Beitrag dar.
Ich informiere sie gerne telefonisch oder im Rahmen der ersten Sprechstunde über die Möglichkeiten der Gruppentherapie in meiner Praxis.


Entspannungstechniken


Meditation, autogenes Training, progressive Muskelrelaxation oder Fantasiereisen.

All diese Techniken verbessern ihre Resilienz, d.h. sie sind dadurch in der Lage, besser mit schwierigen Situationen und Stress umzugehen.